7 Parkett-Mythen, die sich hartnäckig halten und was wirklich stimmt
Parkett gehört zu den beliebtesten Bodenbelägen und gleichzeitig zu den missverstandensten.
Immer wieder hören wir dieselben Aussagen in Beratungsgesprächen. Viele davon halten sich seit Jahrzehnten, obwohl sie längst überholt sind.
Zeit, aufzuräumen.
Hier sind 7 typische Parkett-Mythen und was wirklich dahintersteckt.
Mythos 1: Parkett ist viel zu empfindlich für den Alltag
Die Wahrheit:
Parkett ist robuster, als viele denken.
Moderne Parkettböden sind für den Alltag gemacht. Auch für Familien, Haustiere und stark genutzte Räume. Gebrauchsspuren gehören bei echtem Holz dazu und machen oft sogar den Charakter aus.
Vor allem geölte Oberflächen lassen sich punktuell nachpflegen. Kleine Kratzer sind kein Schaden, sondern Teil der natürlichen Patina.
Expertenfazit:
Parkett ist kein „Schonboden“, sondern ein langlebiger Alltagsboden, wenn er richtig gewählt wird.
Mythos 2: Parkett ist nur etwas für Altbau oder klassische Einrichtungen
Die Wahrheit:
Parkett passt zu jedem Wohnstil.
Ob modern, minimalistisch, industriell oder klassisch. Parkett ist extrem wandelbar. Breite Dielen, helle Sortierungen oder Fischgrät in moderner Ausführung sind heute fester Bestandteil zeitgemäßer Architektur.
Expertenfazit:
Nicht der Bodenstil entscheidet, sondern das Zusammenspiel aus Format, Oberfläche und Raum.
Mythos 3: Parkett ist viel teurer als andere Bodenbeläge
Die Wahrheit:
Kurzfristig vielleicht – langfristig oft nicht.
Parkett kann mehrfach abgeschliffen und neu versiegelt werden. Viele andere Bodenbeläge müssen komplett ersetzt werden, sobald sie beschädigt sind.
Rechnet man Lebensdauer, Reparaturfähigkeit und Wertigkeit zusammen, ist Parkett häufig sogar günstiger auf lange Sicht.
Expertenfazit:
Parkett ist keine Ausgabe, sondern eine Investition.
Mythos 4: Parkett und Fußbodenheizung passen nicht zusammen
Die Wahrheit:
Doch, wenn man es richtig macht.
Mit der passenden Holzart, dem richtigen Aufbau und einer fachgerechten Verklebung funktioniert Parkett hervorragend auf Fußbodenheizung. Wichtig sind dabei gleichmäßige Wärmeverteilung und professionelle Planung.
Expertenfazit:
Nicht Parkett ist das Problem, sondern falsche Ausführung.
Mythos 5: Parkett braucht extrem viel Pflege
Die Wahrheit:
Weniger ist oft mehr.
Regelmäßiges Staubsaugen, nebelfeuchtes Wischen und passende Pflegemittel reichen völlig aus. Überpflege schadet dem Boden oft mehr als zu wenig Pflege.
Gerade geöltes Parkett ist pflegeleicht und lässt sich bei Bedarf einfach auffrischen.
Expertenfazit:
Richtige Pflege ist einfach. Falsche Pflege macht Arbeit.
Mythos 6: Kleine Kratzer bedeuten sofort einen Schaden
Die Wahrheit:
Kratzer gehören bei Holz dazu.
Echtes Holz lebt. Kleine Spuren lassen sich bei geölten Böden oft problemlos ausbessern. Und selbst stärkere Gebrauchsspuren können beim Abschleifen komplett verschwinden.
Expertenfazit:
Ein Parkettboden altert – aber er verschleißt nicht wie ein Kunststoffboden.
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Mythos 7: Jeder Parkettboden ist gleich
Die Wahrheit:
Die Unterschiede sind enorm.
Holzart, Aufbau, Oberfläche, Sortierung und Verlegung entscheiden über Optik, Haptik und Haltbarkeit. Zwei Parkettböden können komplett unterschiedlich wirken, obwohl beide „Parkett“ heißen.
Expertenfazit:
Beratung ist entscheidend. Parkett ist kein Produkt von der Stange.
Parkettarten im Überblick: Massivholz, Mehrschicht und Fertigparkett – Teil 1
Parkettarten im Überblick: Massivholz, Mehrschicht und Fertigparkett – Teil 2
Parkettarten im Überblick: Massivholz, Mehrschicht und Fertigparkett – Teil 3
Fazit: Parkett ist besser als sein Ruf
Viele Vorurteile stammen aus einer Zeit, in der Böden anders hergestellt und verlegt wurden. Moderne Parkettböden sind langlebig, alltagstauglich und vielseitig, wenn sie fachgerecht geplant und umgesetzt werden.
Wer sich informiert und beraten lässt, bekommt einen Boden, der Jahrzehnte Freude macht.
Unser Tipp:
Parkett sollte man nicht nur sehen, sondern erleben.
Am besten live, mit Beratung und echten Mustern.
