Parkett trotz Hund und Katze? Warum echtes Holz & Haustiere ein perfektes Team sind.
„Hund und Parkett? Das geht doch schief!“ – Diesen Satz hören wir oft. Doch als Experten für Bodenbeläge sagen wir: Das Gegenteil ist der Fall.
Mit der richtigen Wahl holst du dir Natur pur ins Haus, die nicht nur edel aussieht, sondern auch den Krallen deiner Vierbeiner standhält. In diesem Beitrag erfährst du, worauf es ankommt.
Ein echtes Zuhause ist erst komplett, wenn sich alle darin wohlfühlen – auch die Fellnasen. Viele Tierbesitzer schrecken vor Parkett zurück, weil sie Angst vor Kratzern oder Rutschpartien haben. Dabei ist Parkett durch seine Wärme und Natürlichkeit eigentlich der ideale Boden für Haustiere. Man muss nur wissen, welches Parkett das „tiergerechte“ Zertifikat verdient.
3 Profi-Tipps für das ideale „Haustier-Parkett“
1. Die Wunderwaffe: Geölte Oberflächen
In unserem You-Tube Video erklären wir es deutlich: Geölte Böden sind für Haustierbesitzer die erste Wahl. Warum?
- Matt statt glänzend: Geölte Oberflächen reflektieren das Licht diffuser. Das bedeutet: Kleine Kratzer fallen kaum auf, selbst wenn die Sonne tief rein scheint.
- Reparaturfreundlich: Ein versiegelter (lackierter) Boden muss bei Kratzern meist komplett abgeschliffen werden. Beim geölten Parkett kannst du punktuell nachölen. Die Kratzer „verschwinden“ optisch wieder im Holz.
- Keine Schlittschuhbahn: Da das Öl tief in das Holz einsickert und keinen künstlichen Film bildet, bleibt die natürliche Struktur des Holzes erhalten. Dein Hund hat mehr Grip und rutscht beim Toben weniger aus.
2. Setze auf Harthölzer (Eiche, Nuss, Esche)
Holz ist nicht gleich Holz. Wir unterscheiden zwischen Hartholz und Weichholz. Für Haushalte mit Tieren empfehlen wir ganz klar Harthölzer:
- Eiche, Nussbaum oder Esche haben eine hohe Dichte.
- Das macht sie deutlich widerstandsfähiger gegen Druckstellen und tiefe Krallenabdrücke (Dellen).
- Weichhölzer wie Fichte oder Kiefer sind für die Beanspruchung durch Tierpfoten weniger geeignet.
3. Struktur schlägt glatte Fläche
Ein Boden mit einer gebürsteten oder markanten Holzstruktur verzeiht deutlich mehr als eine spiegelglatte Fläche. Je mehr Charakter das Holz von Natur aus mitbringt (Äste, Maserung), desto besser integrieren sich die Spuren des Alltags in das Gesamtbild.
Warum Parkett trotzdem die beste Wahl bleibt
Trotz Krallen und kleinen Missgeschicken bietet Parkett Vorteile, die Laminat oder Fliesen nicht haben:
- Fußwärme: Tiere liegen gerne auf dem Boden. Parkett ist von Natur aus fußwarm und sorgt für ein gesundes Raumklima.
- Langlebigkeit: Ein Parkettboden ist eine Investition für Jahrzehnte. Er kann bei Bedarf mehrfach renoviert werden.
- Hygiene: Im Gegensatz zu Teppichböden lassen sich Tierhaare und Schmutz auf Parkett problemlos und rückstandslos entfernen.
Fazit: Entspanntes Wohnen mit Hund, Katz und Parkett
Du musst dich nicht zwischen deinem Haustier und deinem Traum vom Echtholzboden entscheiden. Mit einem geölten Hartholz-Parkett holst du dir Stil ins Haus, der mit dem Alltag deiner Vierbeiner locker mithält.
Lust auf Parkett, das tiergerecht und wunderschön ist? Wir bei Bodenmann beraten dich ehrlich, individuell und mit Blick auf deinen Alltag. Gemeinsam finden wir den Boden, auf dem sich auch deine Fellnase pudelwohl fühlt.
