Was kostet ein Parkettboden wirklich?
Parkett steht für Qualität, Wertigkeit und ein besonderes Wohngefühl. Doch sobald es um den Preis geht, taucht oft die gleiche Frage auf:
Was kostet ein Parkettboden eigentlich wirklich?
Die kurze Antwort: Es kommt darauf an.
Die ehrliche Antwort: Auf mehr Faktoren, als viele denken.
In dieser Folge unserer Parkett-Masterclass erklären wir, wie sich die Kosten zusammensetzen, warum die Preisspanne so groß ist und wie Sie Ihr Budget sinnvoll einsetzen, ohne später überrascht zu werden.
Rohparkett oder Fertigparkett – wo liegt der Unterschied im Preis?
Parkett beginnt preislich bereits im unteren zweistelligen Bereich – allerdings meist als Rohparkett. Dieses Material ist unbehandelt und muss nach der Verlegung vollständig geschliffen und oberflächenbehandelt werden.
Rohparkett:
- günstiger Materialpreis
- höherer Arbeitsaufwand
- ideal bei individuellen Oberflächenwünschen
Fertigparkett:
- bereits geölt oder versiegelt
- schneller verlegt
- weniger Nacharbeit vor Ort
Fertigparkett ist meist ab etwa 40–50 € pro Quadratmeter erhältlich, während Rohparkett günstiger starten kann – die Gesamtkosten relativieren sich jedoch durch den zusätzlichen Aufwand.
Warum die Preisspanne bei Parkett so groß ist
Parkett ist kein genormtes Produkt. Die Bandbreite reicht von einfachen Varianten bis hin zu exklusiven Premiumlösungen.
Je nach Ausführung kann ein Parkettboden 20 € pro Quadratmeter kosten oder 300 € und mehr.
Preise unterscheiden sind unter anderem:
- Qualität und Aufbau des Parketts
- Nutzschichtstärke
- Sortierung des Holzes
- Oberflächenbehandlung
- Herkunft und Verarbeitung
Wichtig: Ein höherer Preis bedeutet nicht automatisch „besser für jeden“. Entscheidend ist, was zu Ihrem Wohnstil, Ihrer Nutzung und Ihrem Budget passt.
Nicht nur die Holzart zählt – die Verlegeart macht den Unterschied
Ein oft unterschätzter Kostenfaktor ist die Verlegeart.
Denn nicht nur das Material, sondern auch der handwerkliche Aufwand beeinflusst den Endpreis deutlich.
Klassische Landhausdiele im wilden Verband
→ effizient zu verlegen, dadurch günstiger
Fischgrät-Parkett
→ deutlich aufwendiger, mehr Zuschnitt, höhere Präzision
→ entsprechend höhere Verlegekosten
Das bedeutet: Zwei identische Parkettböden können preislich stark variieren – allein durch das gewünschte Verlegemuster.
Warum „klassisch“ nicht schlechter ist – sondern oft die clevere Wahl
Viele Bauherren oder Renovierer denken, dass nur aufwendige Muster oder exklusive Holzarten hochwertig wirken. In der Praxis zeigt sich jedoch:
Klassische Verlegungen sind zeitlos, elegant und oft deutlich wirtschaftlicher.
Eine gut verlegte Landhausdiele:
- wirkt ruhig und hochwertig
- passt zu vielen Einrichtungsstilen
- schont das Budget
- ist langfristig oft die bessere Entscheidung
Gerade hier zahlt sich eine fachliche Beratung aus, um Stil und Kosten in Einklang zu bringen.
Wie Sie das Beste aus Ihrem Budget herausholen
Der wichtigste Tipp aus unserer Masterclass:
Nicht blind vergleichen – sondern beraten lassen.
Ein Fachbetrieb wie Bodenmann schaut nicht nur auf den Quadratmeterpreis, sondern auf das Gesamtbild:
- Welche Lösung ist technisch sinnvoll?
- Wo lohnt sich eine Investition?
- Wo kann man Kosten sparen, ohne Qualität zu verlieren?
So entstehen keine bösen Überraschungen – sondern ein Parkettboden, der langfristig Freude macht.
Fazit: Parkett ist eine Investition – mit vielen Stellschrauben
Ein Parkettboden ist mehr als ein Kostenpunkt. Er ist eine Investition in:
- Wohnqualität
- Langlebigkeit
- Wertigkeit Ihrer Immobilie
Wer versteht, wo der Preis entsteht, kann fundierte Entscheidungen treffen und genau hier beginnt gute Beratung.
Einblicke und Erklärungen aus der Praxis finden Sie im Projekt- und Masterclass-Video:
Einblicke in das Thema – jetzt im Video ansehen
Sie wünschen sich Parkett, das zu Ihnen und Ihrem Budget passt?
Dann sprechen Sie mit uns. Wir beraten ehrlich, individuell und mit dem Blick fürs Ganze.
